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16. April 2014

Microsoft stellt Support für Windows XP ein – was nun?

Sogar in der Tagesschau abends um 20 Uhr gab es eine Meldung darüber, dass der amerikanische Konzern Microsoft den Support für sein Betriebssystem Windows XP einstellt. Eine größere Werbeaktion für den Kauf neuer Betriebssysteme und PCs kann es ja fast nicht geben. Und überall wird berichtet, dass man jetzt umsatteln müsse und am besten dann gleich auch einen neuen PC kauft, damit dieser den Ressourcen-Anforderungen der neueren Betriebssysteme gerecht werden kann.  Die Folge: IT-Admins und PC-Techniker können sich landauf und landab aktuell kaum vor Arbeit retten. Aus unserer Sicht ist das Verkaufsförderung durch Panikmache.

 

Fakt ist, dass das Betriebssystem Windows XP weiter nutzbar ist und weder ein neuer PC, noch ein neues Betriebssystem gekauft werden muss. Zumindest nicht ad hoc und bis auf Weiteres. Fakt ist aber auch, dass es von Microsoft keine Software-Weiterentwicklungen (Updates) und keinen Support (Hotlines, Hilfestellungen, etc.) mehr für XP geben wird und mögliche weitere Sicherheitslücken nicht mehr behoben werden. Hat man aber eine funktionierende Internet-Schutz-Software wie z.B. Kaspersky PURE auf dem PC installiert und bezieht regelmäßig die aktuellen Virenschutz-Updates, so kann man den PC auch mit einem veralteten Windows XP ohne Probleme weiterhin eine Zeit lang nutzen. Dies gilt nicht für Unternehmen, die wichtige Informationen auf Ihrer EDV vorhalten und an das Internet angebunden sind. Diese sollten Ihre Soft- und Hardware-Infrastruktur immer aktuell halten.

 

Natürlich ist es grundsätzlich besser, aktuelle Software zu nutzen. So auch ein aktuelles Betriebssystem. Die Effizienz und Sicherheit ist größer und man kann auf Hilfestellungen seitens der Hersteller zurückgreifen. Dass der Support für XP nun aber abgeschaltet wird, muss für Sie keineswegs bedeuten, dass Sie nun sofort in neue Hardware und ein neues System investieren müssen. Frei nach dem Grundsatz „Never change a running System“.

 

 

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